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Voraussetzungen & Zielgruppe

Basisrente Anbieter-Vergleich!

Die Zielgruppe der Basisrente sind insbesondere Selbständige und Freiberufler bzw. alle Personen die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Rentenversicherung unterliegen. Dieser Personenkreis kann im Normalfall keine Riester Rente abschließen, es sei denn es liegt eine indirekte Förderberechtigung durch den Ehegatten vor. Auch eine betriebliche Altersvorsorge ist in der Regel nicht möglich.

Ebenso geeignet ist Rürup für alle Besserverdiener und Spitzenverdiener mit einem hohen persönlichen Steuersatz. Durch die hohen zulässigen Sonderausgabenabzüge, kann das zu versteuernde Einkommen beträchtlich gesenkt werden. Neben einem monatlichen Beitrag kann die Sparleistung (zusätzlich) auch flexibel als Einmalzahlung erfolgen. Das ist besonders interessant, wenn aus einem bestimmten Grund in einem Jahr ein besonders hohes Einkommen erzielt wurde – zum Beispiel durch eine Bonuszahlung.

Staatlich geförderte Renten- und Lebensversicherungen ohne Rürup-Rente?

Sofern die entsprechenden Voraussetzungen durch den Sparer erfüllt werden, kann eine Förderung theoretisch auch über eine Riester-Rente oder eine betriebliche Altersvorsorge erfolgen. Doch auch wer riestern darf oder eine betriebliche Altersvorsorge betreiben kann, sollte sich daher zunächst mit den Vorteilen und Nachteilen der Basisrente auseinandersetzen!

Altverträge: Bis Ende 2004 abgeschlossene klassische Rentenversicherungen oder (Kapital-) Lebensversicherungen können weiterhin als Sonderausgaben im Rahmen der Einkommensteuer abgesetzt werden. Allerdings nur sofern für diese bereits vor 2005 zumindest ein Beitrag geleistet wurde und nur bis zum Höchstbetrag für „sonstige Vorsorgeaufwendungen“.

Voraussetzungen für eine Förderung im Rahmen der Basisrente

Obwohl die Rürup-Rente eigentlich für Selbständige entwickelt wurde, können auch Angestellte die gleichen steuerlichen Vorteile erhalten. Bis zu einem maximal geförderten Betrag von jährlich 20.000 Euro jährlich kann jeder mit Rürup eine zusätzliche private Rentenvorsorge treffen. Bei der Rürup-Rente für Angestellte werden von dem genannten Höchstbetrag die eigenen und die steuerfreien Arbeitgeberbeiträge zu gesetzlichen Rente abgezogen. Von den Beiträgen wird rechnerisch der steuerfreie Arbeitgeberanteil zur gesetzlichen Rentenversicherung abgezogen.

Damit ein Versicherungsvertrag als Rürup-Rente gefördert werden kann, muss der Vertrag grundsätzlich die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Eine Auszahlung muss als Leibrente erfolgen – d.h. lebenslange monatliche Zahlungen.
  • Der Auszahlungsbeginn der Rente darf nicht vor dem vollendeten 60. Lebensjahr beginnen. Bei ab 2012 geschlossenen Verträgen darf der Auszahlungsbeginn nicht vor dem vollendeten 62. Lebensjahr liegen.
  • Der Vertrag darf nicht beleihbar oder veräußerbar sein und kann nicht vererbt werden.